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Was sind die häufigsten Ursachen für Unfruchtbarkeit bei Männern und ihre Behandlungsmöglichkeiten?

16.11.2020 · 3 min Lesung
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Das Thema männliche Unfruchtbarkeit wird oft übersehen, da die Aufmerksamkeit der meisten Paare auf die weibliche Unfruchtbarkeit gerichtet ist, die in den Medien häufiger angesprochen wird. Das Paradoxe ist, dass bei Schwierigkeiten mit der Empfängnis beide Parteien in nahezu gleichem Maße am Misserfolg beteiligt sind. Gleichzeitig kann die männliche Fertilität leichter untersucht werden als die weibliche und in vielen Fällen auch effektiv behandelt werden.

Was steht am häufigsten hinter der männlichen Unfruchtbarkeit?

Die Fähigkeit zur Befruchtung wird in erster Linie durch die Menge und Qualität der Spermien beeinflusst. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) gelten derzeit 40 Millionen Spermien in 1 ml Ejakulat als normal. Ein Ejakulatstatus mit weniger als 15 Millionen Spermien pro Milliliter wird als unzureichend eingestuft. Die Qualität der Spermien wird durch ihre Morphologie, Beweglichkeit und Fähigkeit zur Befruchtung der Eizelle bestimmt. Diese Parameter können leicht durch die Erstellung eines Spermiogramms des Mannes analysiert werden. Hodenschäden und Fehlfunktionen aufgrund von Infektionen oder Tumorbehandlungen können sich ebenfalls negativ auf die männliche Fruchtbarkeit auswirken. In diesen Fällen wird allen Männern vor Beginn der Krebsbehandlung das Einfrieren der Spermien empfohlen. Die genetische Ausstattung ist normalerweise fest gegeben, aber der Lebensstil ist einer der am leichtesten zu beeinflussenden und gleichzeitig wichtigsten Faktoren, die die Fruchtbarkeit beeinflussen können. Übermäßiger Alkoholkonsum, Fettleibigkeit und Bewegungsmangel, riskantes Sexualverhalten oder Steroidkonsum können die männliche Fruchtbarkeit erheblich beeinträchtigen.

Bei der männlichen Fruchtbarkeit spielen auch das Alter und der psychische Zustand eine Rolle. Obwohl Männer anders als Frauen keine Wechseljahre durchlaufen, die das Ende ihrer Fruchtbarkeit markieren, und theoretisch in der Lage sein sollten, bis zum Rentenalter Nachkommen zu zeugen, nimmt ihre Fortpflanzungsfähigkeit im Alter von etwa 40 Jahren ab, und die Qualität der Spermien beginnt sich erheblich zu verschlechtern. Darüber wächst bei fast 40 % der Männer über 40 die Anzahl absterbender Spermien, was ihre Gesamtanzahl auch reduziert. Gleichzeitig nimmt die Anzahl  pathologischer Spermien zu, und die männliche Fruchtbarkeit sowie das Selbstvertrauen sind bedroht. Paradoxerweise führt dieser Zustand zu einer Sackgasse, da die Psyche bei dem Versuch, ein Kind zu zeugen, eine relativ wichtige Rolle spielt. Für Männer, die aufgrund ihres fortschreitenden Alters einen ständig wachsenden Druck verspüren, durch den sie gleichzeitig ihren eigenen negativen Gedanken, Gefühlen von Gefahr oder dem Bewusstsein ihrer eigenen Inkompetenz ausgesetzt sind, wird der Weg zu ihrem Kind erschwert sein.

Wie kann man die männliche Fruchtbarkeit fördern?

Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, die Fähigkeit eines Mannes, ein Kind zu zeugen, zu verbessern. Eine davon ist die erhöhte Einnahme von Vitaminen und Spurenelementen, die sich positiv auf die Fruchtbarkeit auswirken. Dazu gehören Selen, Zink, Kalzium und die Vitamine E, A und C. Hilfreich  ist auch, den Lebensstil anzupassen, Stresssituationen zu reduzieren, nicht zu rauchen und Alkohol zu vermeiden. Lockerere Unterwäsche sowie regelmäßiger Sport und Spaziergänge spielen ebenfalls eine Rolle. Ruhe, Entspannung und guter Schlaf sollten Bestandteil eines jeden Tages werden.

Die Behandlung beginnt mit der Analyse der Spermienqualität und -anzahl.

Für diese Zwecke ist es notwendig, sein Ejakulat im Reproduktionszentrum abzugeben, das dann analysiert wird. Basierend auf den Ergebnissen werden weitere Verfahren in Betracht gezogen. Dazu ist es jedoch immer notwendig, ein frisches Ejakulat für die Analyse bereitzustellen, da die Spermien an der Luft nach einer bestimmten Zeit absterben. Das Zentrum für assistierte Reproduktion EUROPE IVF International in Prag verfügt über eine diskrete Einrichtung für die Abgabe von Ejakulat mit der Möglichkeit der Übergabe durch ein doppelseitiges Fenster. Man braucht sich also keine Sorgen zu machen, dass man mit seinem Ejakulat durch einen Gang voller wartender Patienten schreiten muss. Wenn der Test eine niedrige Spermienzahl oder eine andere ähnliche Abnormität erweist, schlägt der Arzt ein geeignetes Verfahren vor, das seiner Meinung nach in dem Bemühen um ein eigenes Kind zum Erfolg führen wird.

Die moderne Behandlung der männlichen Unfruchtbarkeit liefert sehr gute Ergebnisse

Die Behandlung der männlichen Unfruchtbarkeit bezieht sich hauptsächlich auf deren Ursachen. Im Falle einer hormonellen Störung oder einer Entzündung werden spezielle Präparate verabreicht. Organische Ursachen können durch die Mikrochirurgie gelöst werden. Wenn es trotz aller Bemühungen nicht möglich ist, den Grund zu finden, warum ein Mann keine Nachkommen zeugen kann, wird die künstliche Befruchtung der Eizelle durch assistierte Reproduktion eingeleitet. Dies hilft Männern mit geringerer Beweglichkeit und Anzahl der Spermien. Wenn die Anzahl der Spermien signifikant abgenommen hat oder nahezu keine Spermien vorhanden sind, können solche durch eine spezielle Methode gewonnen werden, bei der die Flüssigkeit mit den Spermien direkt aus dem Nebenhoden (PESA-, MESA-Methoden) oder aus dem Keimgewebe des Hodens (TESE-Methode) abgesaugt wird. Dank dieser Methoden haben viele Männer, die bis dahin nicht Vater werden konnten, jetzt die Möglichkeit, ihr eigenes Kind in der Welt willkommen zu heißen.

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