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Kinderwunschklinik Prag, Tschechien
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Kinderwunschklinik Prag, Tschechien
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Häufige Fragen

Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen. Zur besseren Orientierung haben wir die Fragen, die unsere Patientinnen häufig stellen, in thematische Gruppen unterteilt.

Vor dem ersten Besuch

  • Wie lange dauert eine In-Vitro-Fertilisation?

    Die Dauer des gesamten IVF-Prozesses hängt von der genauen Art der gewählten Behandlung ab. In der Klinik Europe IVF dauert ein Zyklus normalerweise 2 Monate.

  • Wie hoch ist die Erfolgsquote einer Behandlung von Unfruchtbarkeit in der Klinik Europe IVF?

    Wir erzielen langfristig eine hohe Erfolgsquote von bis zu 68 %, was uns zu einem der weltweit führenden Zentren für assistierte Reproduktion macht. Der Erfolg der IVF hängt stark vom Alter der Klienten und den verwendeten Labormethoden ab. Unsere Ärzte beraten Sie, welche Labormethoden für Sie geeignet sind und planen den Prozess der künstlichen Befruchtung genau nach Ihren Bedürfnissen.

  • Was ist eine IVF?

    Die IVF (In-vitro-Fertilisation) ist eine Methode der außerkörperlichen Befruchtung, bei der eine weibliche Eizelle mit männlichem Sperma "im Reagenzglas" befruchtet wird. Für eine IVF können eigene Eizellen und Spermien, aber auch gespendete Eizellen und Spermien verwendet werden.

  • Warum sollten Sie unsere Klinik auswählen?

    • Wir haben Hunderte zufriedener Kunden aus der Tschechischen Republik und vielen anderen Ländern.
    • Wir bieten eine Top-Behandlung, die im Preis mit den konkurrierenden Kliniken in Prag vergleichbar ist.
    • Bei uns gibt es keine verdeckten Kosten.
    • Wir erzielen langfristig eine hohe Erfolgsquote von bis zu 68 %, was uns zu einem der weltweit führenden Zentren für assistierte Reproduktion macht.
    • Einen Termin zur IVF-Behandlung bekommen Sie sofort ohne Wartezeit.
    • Unsere Klinik verfügt über die modernsten Geräte der Welt.
    • Unsere erfahrenen Mitarbeiter und Ärzte sprechen Englisch und Deutsch.
    • Zu jeder Patientin und jedem Patienten pflegen wir ein individuelles Herangehen.
    • Wir helfen Ihnen bei der Erledigung aller Formalitäten.
    • Wir bieten eine kostenlose Erstberatung mit einem Arzt per Telefon oder Skype an.
    • Wir bieten auch genetische und immunologische Tests an, um die Ursache der Unfruchtbarkeit aufzudecken.

  • Wann ist eine IVF angebracht?

    Den Besuch des Zentrums für künstliche Befruchtung empfehlen wir Klienten, welche nach einem Jahr regelmäßigen, ungeschützten Geschlechtsverkehrs keine Schwangerschaft erzielt haben. Vor der IVF-Behandlung selbst werden wir Sie sorgfältig untersuchen, um die Ursache der Unfruchtbarkeit herauszufinden. Manchmal kann die Ursache des Problems beseitigt werden, ohne dass eine IVF erforderlich ist.

  • Benötige ich eine Überweisung meines Arztes für den ersten Besuch in der Klinik?

    Eine ärztliche Überweisung zur Beratung an unserer Klinik ist nicht erforderlich. Wenn Sie sich bereits einer Untersuchung oder Behandlung unterzogen haben, können Sie die Ergebnisse dieser Untersuchungen mitbringen. Den Besuch einer Klinik für assistierte Reproduktion empfehlen wir denen, die bereits mindestens ein Jahr versuchen, ein Kind zu bekommen.

Künstliche Befruchtung

  • Woher weiß ich, welcher Tag der erste Tag des Zyklus ist?

    Es handelt sich um den ersten Tag der Menstruationsblutung. Wenn die Blutung nach 18 Uhr beginnt, bewerten sie den nächsten Tag als ersten Tag.

  • Wird eine IVF auch ohne hormonelle Stimulation praktiziert?

    Ja, eine IVF kann auch ohne hormonelle Stimulation durchgeführt werden. Man spricht dann vom natürlichen Zyklus, bei dem wir nur eine Eizelle entnehmen, die gerade im Eierstock heranreift. Die Erfolgsquote mit natürlichem Zyklus ist geringer, was auf die Verwendung von nur einer Eizelle zurückzuführen ist.

  • Wie werden die Medikamente verwendet, um die Eierstöcke vor der IVF zu stimulieren?

    Die Stimulanzien werden normalerweise mit einer dünnen Nadel unter die Haut unter dem Nabel injiziert. Sie können Medikamente bei uns in der Klinik kaufen oder wir können Ihnen ein Rezept ausstellen, mit dem Sie Medikamente in jeder Apotheke kaufen können.

  • Wie lange dauert die Eizellenentnahme und wie lange muss ich danach in der Klinik bleiben?

    Die Eizellenentnahme wird bei uns in der Klinik unter einer kurzzeitigen Vollnarkose durchgeführt, die 10-15 Minuten andauert. Nach maximal einer Stunde Kräftesammelns im Bett können Sie unsere Klinik verlassen. Es ist erforderlich, dass Sie eine Begleitperson haben, denn nach der Vollnarkose dürfen Sie z.B. nicht Auto fahren.

  • Wie können Erbkrankheiten ausgeschlossen werden?

    Um einige Erbfehler und Erbkrankheiten auszuschließen, werden verwendet PGD/PGS-Tests angewandt. Im Laufe eines PGD/PGS-Tests werden eine oder mehrere Zellen aus dem Embryo entfernt, die wir dann analysieren. Der Embryo wird während dieses Tests nicht beschädigt und entwickelt sich weiter.

  • Wie kann man die Erfolgsquote einer IVF erhöhen?

    Die Erfolgsquote einer IVF kann durch zusätzliche Labormethoden wie ICSI, EmbryoGlue, Assisted Hatching oder Fertile Plus gesteigert werden.

  • Wie ist die IVF-Erfolgsquote ab einem Alter über 40 Jahre?

    Die Fruchtbarkeit der Frau nimmt nach dem 40. Lebensjahr schnell ab. Um die Chancen auf eine erfolgreiche IVF zu erhöhen, empfehlen wir Frauen über 40 Jahren, Eizellen von Spenderinnen zu verwenden. Es lohnt sich auf jeden Fall, so bald wie möglich mit der IVF-Behandlung zu beginnen, da bereits einige Monate Verzögerung einen erheblichen Einfluss auf den Erfolg haben können. Unsere Ärzte können auch geeignete Labormethoden empfehlen, die den Behandlungserfolg steigern.

  • Wie beeinflusst das Alter die Fruchtbarkeit?

    Das Alter ist für die Fruchtbarkeit sehr ausschlaggebend. Eine Frau beginnt nach dem 30. Lebensjahr weniger fruchtbar zu sein und nach dem 35. Lebensjahr nimmt die Fruchtbarkeit sehr rasch ab. Einer der Gründe dafür ist, dass die Qualität der Eizellen abnimmt, was durch die Verwendung gespendeter Eizellen gelöst werden kann.

  • Werde ich für einen IVF-Eingriff krankgeschrieben?

    Eine Behandlung von Unfruchtbarkeit ist kein Grund für eine Arbeitsunfähigkeit. Sich krankschreiben zu lassen empfehlen wir nur Frauen mit körperlich anstrengenden Tätigkeiten oder denen, die sich während der Stimulation oder nach der Eizellenentnahme unwohl fühlen.

  • Welche Risiken bestehen im Zusammenhang mit einer künstlichen Befruchtung?

    Die Risiken im Zusammenhang mit einer IVF sind minimal. Eine der seltenen Komplikationen einer hormonellen Behandlung ist die Überstimulation (OOHS), bei der sich die Eierstöcke vergrößern. Die Überstimulation äußert sich hauptsächlich in Schmerzen im Unterleib. Vereinzelt kann sich Flüssigkeit in der Bauchhöhle ansammeln. Die moderne Medizin kann die Symptome lindern und die Überstimulation lässt dann spontan nach. Eine Schwangerschaft nach künstlicher Befruchtung unterscheidet sich nicht von einer natürlichen Schwangerschaft und ist mit den gleichen Risiken (vorzeitige Wehen, Fehlgeburten usw.) verbunden.

  • Welche Maßnahmen muss ich nach einem Embryonentransfer einhalten?

    Nach einem Embryonentransfer empfehlen wir, körperlich anstrengende Aktivitäten und Stress zu vermeiden. Es ist nicht notwendig, sich krankschreiben zu lassen.

  • Welche Bedingungen muss ich für ein IVF erfüllen?

    Frauen im Alter bis zu 49 Jahren können sich einer IVF-Behandlung unterziehen. Gleichfalls ist es nach den in der Tschechischen Republik geltenden Gesetzen nur bei Paaren, die aus einer Frau und einem Mann bestehen, möglich, eine künstliche Befruchtung durchzuführen. Daher ist es nötig, dass eine Frau den Antrag auf künstliche Befruchtung gemeinsam mit ihrem männlichen Partner stellt.

  • Was ist die ideale Dicke des Endometriums?

    Die ideale Dicke der Gebärmutterschleimhaut beläuft sich auf 9-12 mm. Obwohl wir hohe Dosen von Hormonen und anderen ergänzenden Medikamenten verwenden, erreichen viele Frauen diesen Wert nicht. Aber auch so haben sie gute Chancen, schwanger zu werden. Auch eine Schleimhaut mit einer Dicke von 7 mm bietet eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass sich Embryonen festsetzen.

  • Was ist der Unterschied zwischen IVF und IUI?

    Beides sind Methoden der künstlichen Befruchtung. Die  IUI ist eine grundlegende Methode der assistierten Reproduktion, bei der keine Eizellen aus dem Körper der Frau entnommen werden müssen. Die Behandlung besteht darin, Sperma direkt in die Gebärmutter einzuführen. Die Chancen auf eine Befruchtung sind somit höher als bei natürlichem Geschlechtsverkehr. Die IVF ist eine Methode zur assistierten Reproduktion, bei der eine Eizelle außerhalb des Körpers der Frau befruchtet wird. Anschließend wird der Embryo in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Die IVF kann mit eigenen oder gespendeten Zellen durchgeführt werden.

  • Was ist der Unterschied zwischen IVF und ICSI?

    Die IVF ist eine Methode zur assistierten Reproduktion, bei der es zur Befruchtung außerhalb des Körpers einer Frau kommt. Anschließend wird der Embryo in die Gebärmutterhöhle eingeführt. Die ICSI-Methode erhöht den Behandlungserfolg. Sie besteht darin, Sperma mit einer dünnen Nadel in die Eizelle einzuführen.

  • Warum scheitert manchmal eine Befruchtung mittels IVF?

    Es gibt viele Faktoren, die den Erfolg der IVF beeinflussen, u.a. die Qualität der Eizellen, die Qualität der Spermien usw. Es ist nie möglich, genau zu bestimmen, warum es nicht zu einer Schwangerschaft gekommen ist. Wir können jedoch eine Behandlung vorschlagen, um die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft beim nächsten Versuch zu erhöhen.

  • Wann soll ich nach der IVF einen Schwangerschaftstest machen?

    Ein Schwangerschaftstest mit Urin ist frühestens am 12. Tag nach dem Transfer beweiskräftig. Falls der Test negativ ausfällt, empfehlen wir, den Test am 14 und 20. Tag nach dem Transfer zu wiederholen. Nach dem positiven Test sollten Sie eine Ultraschalluntersuchung vereinbaren, welche eine Eileiterschwangerschaft ausschließt.

  • Wann ist es angezeigt, die IVF zu wiederholen?

    Die Dauer der Pause zwischen den IVF-Versuchen hängt von der Art der Behandlung und der Intensität der Hormonstimulation ab. Normalerweise empfehlen wir eine Pause von 2 bis 3 Monaten.

  • Sind ein oder mehrere Embryonen besser für die IVF?

    Die Anzahl der Embryonen in einem Transfer hat keinen Einfluss auf den Erfolg der assistierten Reproduktion. Die Wahrscheinlichkeit einer Schwangerschaft kann durch wiederholte Transfers erhöht werden. Daher empfehlen wir, bei jedem Transfer nur einen Embryo einzuführen, die verbleibenden Embryonen einzufrieren und im Falle eines Misserfolgs einen wiederholten Embryonentransfer durchzuführen.

  • Kann während der IVF eine Eileiterschwangerschaft auftreten?

    Nach der IVF besteht ein Risiko von etwa 2 % für eine Eileiterschwangerschaft (bei einer natürlichen Schwangerschaft ist es 1 %). Das Risiko ist bei Frauen mit beschädigten Eileitern (z. B. nach einer Entzündung) höher. Wir können eine Eileiterschwangerschaft mit einer Kontroll-Ultraschalluntersuchung erkennen.

  • Ist es angebracht, vor der IVF einen PGD/PGS-Test durchzuführen?

    Neu wird für PGD/PGS-Tests die Sammelbezeichnung PGT (Preimplantation Genetic Testing) verwendet. Ein PGT-Test sollte insbesondere in Fällen durchgeführt werden, in denen eins der Elternteile eine genetisch bedingte Krankheit hat. Er ist auch in Situationen geeignet, in denen eine Frau mehrere Fehlgeburten hatte. Die PGT-Analyse kann das Risiko einer Fehlgeburt im ersten Drittel der Schwangerschaft erheblich verringern und gleichzeitig einige genetisch bedingte Krankheiten erkennen. Sie ist jedoch kein Ersatz für ein vorgeburtliches Screening auf angeborene Fehlbildungen.

  • Ist eine IVF schmerzhaft?

    Während der IVF-Stimulation können verstärkte Menstruationsschmerzen auftreten. Die Eizellenentnahme selber geschieht unter Vollnarkose und ist daher schmerzlos. Patientinnen, die sich einer Behandlung mit gespendeten Eizellen unterziehen, werden nicht mit hormonellen Präparaten stimuliert und haben daher keine Schmerzen.

  • Ist eine IVF ohne vorhandene Eileiter oder Eierstöcke möglich?

    Wenn eine Frau keine Eileiter hat, ist die Lösung für sie gerade die In-Vitro-Fertilisation, bei der sie auch ihre eigenen Eizellen verwenden kann. Ohne Eierstöcke kann sie sich nur mit gespendeten Eizellen einer IVF-Behandlung unterziehen.

Rechtliche Fragen

  • Wie hoch ist die Altersgrenze für die IVF-Methode?

    Die IVF-Behandlung kann bei Frauen bis zu einem Alter von 49 Jahren durchgeführt werden. Wir empfehlen Ihnen, die Behandlung nicht aufzuschieben, da das Alter ein wichtiger Faktor für eine erfolgreiche künstliche Befruchtung ist.

  • Müssen wir Ehepartner sein, wenn wir uns einer künstlichen Befruchtung unterziehen wollen?

    Für eine künstliche Befruchtung ist es nicht notwendig, verheiratet zu sein. Die gesetzliche Bedingung ist allerdings die schriftliche Einverständniserklärung beider Partner (Mann und Frau). Das gilt auch für die Behandlung der Unfruchtbarkeit mit gespendeten Zellen.

  • Können Sie vor der IVF das Geschlecht des Kindes bestimmen?

    Nach den geltenden Rechtsvorschriften ist es nur dann gestattet, das Geschlecht eines Kindes zu bestimmen, wenn ein Elternteil Träger einer schwerwiegenden genetischen Störung ist, die nur mit einem Geschlecht zusammenhängt.

  • Bieten Sie auch eine künstliche Befruchtung für alleinstehende Frauen und gleichgeschlechtliche Paare an?

    Nach geltendem tschechischen Recht ist eine Behandlung in Kliniken für künstliche Befruchtung nur für heterosexuelle Paare möglich. Der Antrag auf den Antritt einer IVF-Behandlung muss von einem Mann und einer Frau unterschrieben werden, nicht unbedingt von einem Ehepaar.

IVF-Therapie mit gespendeten Eizellen

  • Wie lange dauert die Auswahl einer geeigneten Spenderin? Wie lange sind die Wartefristen?

    Da wir eine umfassende Spenderinnen-Datenbank (mehr als 500 aktive Spenderinnen) haben, sind wir in der Lage, sehr schnell eine geeignete Spenderin zu finden. Für die Auswahl einer geeigneten Spenderin inklusive Menstruationssynchronisierung mit der Empfängerin reichen normalerweise 2 Monate aus.

  • Welche Untersuchungen sind für Spenderinnen verpflichtend?

    Jede Spenderin muss eine komplexe Untersuchung absolvieren, welche Folgendes beinhaltet:

    • Bewertung des allgemeinen Gesundheitszustands, einschließlich des BMI
    • Gynäkologische Untersuchung
    • Festellen der Familienanamnese
    • Genetische Blutuntersuchung der Spenderin
    • Gespräch mit einem Genetiker
    • Untersuchung auf sexuell übertragbare Krankheiten

  • Was ist das übliche Alter von SpenderInnen?

    Spenderinnen sind normalerweise im Alter von 20-30 Jahren. Nach den Gesetzen der Tschechischen Republik können Frauen bis zu einem Alter von 35 Jahren Eizellen spenden. Wir haben auch einige Spenderinnen, die älter als 30 Jahre sind, aber bereits erfolgreich gespendet haben, d.h. die Empfängerinnen sind schwanger oder haben bereits gesunde Kinder zur Welt gebracht. Diese erfolgreichen Spenderinnen können auch nach dem 30. Lebensjahr weiter spenden.

  • Nach welchen Kriterien werden die Spenderinnen ausgewählt und welche Informationen kann ich über sie erfahren?

    Das Spenden erfolgt anonym. Wir geben nur Auskunft über Geburtsjahr, Blutgruppe, Augenfarbe, Haarfarbe, Größe, Gewicht und Bildungsstand.

  • Ist es richtig, dass die Spenderinnen und Spender anonym sind?

    Ja, auf jeden Fall. Dies wird durch die Erfahrung von Ländern belegt, in denen die Anonymität von Spendern abgeschafft wurde. In diesen Ländern (z. B. dem Vereinigten Königreich) herrscht ein Mangel an Eizellenspenderinnen und Samenspendern. Weil die Spende von Eizellen und Sperma beidseitig anonym ist, d.h., dass auch die Empfänger für die Spenderin bzw. den Spender anonym sind, kann nicht die Situation eintreten, in der die leibliche Mutter oder der leibliche Vater, d.h. die Eizellenspenderin oder der Samenspender, später Ansprüche auf Ihr zukünftiges Kind geltend machen würde. Nach den geltenden Gesetzen der Tschechischen Republik hat ein Kind, das aus einer gespendeten Eizellen oder gespendetem Sperma gezeugt worden ist, auch nach Erreichen des 18. Lebensjahres kein Recht, die Identität des leiblichen Elternteils oder der leiblichen Eltern herauszufinden.

  • Ist die Blutgruppe der Spenderin von Bedeutung?

    Die Blutgruppe und der Rhesusfaktor sind aus der Sicht des Behandlungserfolgs nicht wichtig. Frauen mit negativem Rh-Faktor wird während der Schwangerschaft Immunglobulin verabreicht, das die Produktion von Antikörpern gegen das D-Antigen unterdrückt.

Gründe für Unfruchtbarkeit

  • Wie wird die männliche Unfruchtbarkeit untersucht?

    Die grundlegende Untersuchung der männlichen Unfruchtbarkeit ist ein Spermiogramm, das die Menge und Qualität der Spermien bestimmt. Das Ergebnis des Spermiogramms wird als normal angesehen, wenn das Ejakulat die folgenden Bedingungen erfüllt:

    • Mindestens 15 Millionen Spermien/ml
    • Mindestens 40 % der Spermien sind beweglich
    • Das Gesamtvolumen beträgt mindestens 1,5 ml

  • Was sind polyzystische Eierstöcke?

    Das polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS) ist eine der häufigsten Ursachen für weibliche Unfruchtbarkeit, von der bis zu 10 % der Frauen betroffen sind. Es tritt normalerweise bei Frauen unter 30 Jahren auf. Diese Krankheit äußert sich in unregelmäßiger oder ausbleibender Menstruation, schütterem Haar, Übergewicht oder vermehrter Behaarung im Gesicht und am Körper. Das Syndrom der polyzystischen Eierstöcke führt dazu, dass Eizellen nicht aus den Eierstöcken freigesetzt werden, sondern im Inneren bleiben. Daher kann es nicht zu ihrer Befruchtung mit Spermien kommen.

  • Was sind die Ursachen für weibliche Unfruchtbarkeit?

    Die Fruchtbarkeit einer Frau hängt von ihrem Alter ab. Nach Erreichen eines Alters von 35 Jahren nimmt die Fruchtbarkeit rasch ab. Zu den negativen Faktoren gehören auch Stress, Schlafmangel, Rauchen oder Alkohol. Eine geringere Fruchtbarkeit oder Unfruchtbarkeit kann jedoch auch eine der folgenden gesundheitlichen Ursachen haben:

    • Ovarialer Faktor - Funktionsstörung der Eierstöcke
    • Eileiterfaktor - undurchlässige oder fehlende Eileiter
    • Endometriose - Teile der Gebärmutterschleimhaut befinden sich außerhalb der Gebärmutterhöhle.
    • Immunologischer Faktor - der Körper bildet Antikörper gegen Spermien, Eizellen oder Embryonen.
    • Genetische Ursachen – es muss oft nicht um Unfruchtbarkeit gehen, aber eine künstliche Befruchtung minimiert die Wahrscheinlichkeit, ein Kind mit einem angeborenen Defekt zur Welt zu bringen.

  • Was sind die Ursachen für männliche Unfruchtbarkeit?

    Die männliche Fruchtbarkeit wird von verschiedenen Faktoren negativ beeinflusst. Dies sind hauptsächlich das Rauchen von Zigaretten, Marihuanakonsum, Alkoholkonsum, erhöhte Temperatur im Genitalbereich (aufgrund von enger Kleidung, Verwendung eines Laptops auf dem Schoß usw.) oder Stress. Wir unterscheiden auch zwischen prätestikulären, testikulären und posttestikulären Ursachen.

    • Prätestikuläre Ursachen - unzureichende Entwicklung der männlichen Keimdrüsen (der Hoden)
    • Testikuläre Ursachen - Ejakulat von schlechter Qualität, das wenig oder kein Sperma enthält
    • Posttestikuläre Ursachen - unpassierbare Samenleiter, Prostatitis
    • Die grundlegende Untersuchung der männlichen Unfruchtbarkeit ist ein Spermiogramm, das die Menge und Qualität der Spermien bestimmt. Basierend auf den Ergebnissen des Spermiogramms werden weitere Untersuchungen und eine eventuelle Behandlung der männlichen Unfruchtbarkeit geplant.

  • Was ist Endometriose und wie viele Frauen sind davon betroffen?

    Die Endometriose ist die häufigste gynäkologische Erkrankung von Frauen im gebärfähigen Alter, an der bis zu 10 % der Frauen leiden. Es ist normalerweise eine schmerzhafte Krankheit, bei der sich Zellen der Gebärmutterschleimhaut (des Endometriums) außerhalb der Gebärmutter befinden. Während der Menstruation bluten diese Zellen auch, was zu Entzündungen führt. Diese Krankheit äußert sich hauptsächlich in einer schmerzhafteren Menstruation, Schmerzen im Unterleib oder Blut im Urin. Die Endometriose ist eine sehr häufige Ursache für weibliche Unfruchtbarkeit.

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