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Wie läuft eine Punktion zur Eizellenentnahme bei einer IVF ab?

21.3.2022 · 2 min Lesung
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Keine Schnitte, keine Nähte. Ob Sie nun vorhaben, Eizellen einfrieren zu lassen, zu spenden oder sich einer Kinderwunschbehandlung zu unterziehen, es ist gut zu wissen, wie eine Eizellenentnahme tatsächlich abläuft. Und auch, wenn es Ihnen bei dem Begriff „chirurgischer Eingriff“ vielleicht kalt den Rücken hinunterläuft, handelt es sich um ein schnelles und schmerzloses Verfahren.

Wie läuft eine Eizellen-Punktion ab?

Es funktioniert folgendermaßen: Wenn Ihr Arzt per Ultraschall festgestellt hat, dass Ihre Eizellen nach der sog. Hormonellen Stimulation reif werden (das erkennt er an der Größe der Follikel, die beim Ultraschall an Weintrauben erinnern), führt er über die Scheide vorsichtig eine mit einem Katheter verbundene Nadel bis zum Eierstock und punktiert damit die Follikel. Unmittelbar darauf beginnt er, die Follikelflüssigkeit direkt in vorgeheizte Reagenzgläser mit Ihren Identifikationsangaben abzusaugen. Das alles erfolgt bei Vollnarkose innerhalb von 10-15 Minuten.

Dann übernimmt ein Embryologe, dessen Aufgabe darin besteht, die Eizellen in der Follikelflüssigkeit zu finden – eine Eizelle misst nämlich gerade einmal 0,1 mm und ist ohne Mikroskop für das menschliche Auge nicht sichtbar. Die gefundenen Eizellen werden dann entweder in eine Kultivierungslösung umgesetzt, damit sie für eine künstliche Befruchtung vorbereitet werden, oder werden gegebenenfalls vom Embryologen gereinigt und anschließend eingefroren.

Eizellen-Punktion schmerzfrei

Sobald der Arzt alle Follikel abgesaugt hat, zieht er die Nadel heraus und kontrolliert die Scheidenwand, die Eierstöcke sowie die Bauchhöhle auf mögliche Blutungen nach dem Eingriff. Heutzutage erfolgt das ganze Verfahren ambulant, und wenn wir die häufigste Frage von Frauen vor dem Eingriff auswerten sollen, dann können wir sie in die Kategorie „mäßiger Schmerz“ einordnen.

Also tut es nun weh? Sie können ganz beruhigt sein. Frauen, die die Eizellen-Punktion hinter sich haben, bewerten den ganzen Prozess als schmerzfrei und sehen ihre anfänglichen Befürchtungen als unbegründet. Die Empfindungen, die sie bei der Entnahme haben, vergleichen sie mit einer klassischen gynäkologischen Untersuchung mit mäßigem Druck im Unterleib. Die Schmerzen nach dem Eingriff bewerten sie meistens als typische mäßige Regelschmerzen.

Kann es nach der Punktion Komplikationen geben?

Die Punktion zur Entnahme der Eizellen dauert 10-15 Minuten, danach erholt sich die Frau in der Klinik und nach zwei Stunden kann sie (in Begleitung) nach Hause gehen. Auch wenn es sich nur um einen kleinen Eingriff handelt, empfehlen wir doch eine kurze Erholungszeit: Vermeiden Sie Tätigkeiten, die zu Infektionen führen könnten (wir empfehlen, nur zu duschen, keine Tampons zu verwenden und auf Sex zu verzichten), führen Sie nicht unmittelbar nach der Punktion ein Fahrzeug und verzichten Sie auf den Konsum alkoholischer Getränke und schwer verdaulicher Speisen.

Während der ersten Tage (meistens zwei bis drei) können leichte Schmierblutungen bzw. Blutungen, Unterleibsschmerzen oder auch ein Blähbauch auftreten. In seltenen Fällen (bis maximal 1% aller Eingriffe) sind Komplikationen wie stärkere Blutungen oder die Beschädigung der Harnblase möglich. Diese Risiken sind aber minimal, sodass die Eizellen-Punktion bei einer IVF als relativ sicher und schmerzfrei eingestuft werden kann.

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