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Ernährung bei PCO-Syndrom: Was kann man essen und auf was sollte man verzichten?

7.2.2022 · 3 min Lesung
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Bei einem Polyzystischen Ovar-Syndrom wird Frauen der Hormonhaushalt aus dem Gleichgewicht gebracht und es ist die Ursache für eine Reihe von Stoffwechselproblemen. Ärzte weisen jedoch darauf hin, dass sich die Auswirkungen dieser Erkrankung mit dem richtigen Ernährungsplan abmildern lassen. Deshalb haben wir heute ein paar Tipps für Sie, wie das geht. Es handelt sich nicht um eine Diät im klassischen Sinne. Es ist eher eine Änderung der Lebensweise und der Ernährungsgewohnheiten.

Wurde bei Ihnen PCOS diagnostiziert?

Das Polyzystische Ovar-Syndrom ist eine Hormonstörung, die von einem unausgeglichenen Verhältnis weiblicher und männlicher Hormone im Körper der Frau hervorgerufen wird. Das heißt, der weibliche Organismus produziert mehr von dem männlichen Hormon Testosteron als üblich. Dieses Ungleichgewicht hat zur Folge, dass die Eierstöcke weniger ovulieren. Ein typisches Anzeichen ist auch eine Reihe kleiner Zysten in der Rinde der Eierstöcke.

Zu viel Testosteron und Insulin

Vom PCO-Syndrom weiß man auch, dass Frauen, die davon betroffen sind, dieselben Stoffwechselstörungen haben wie Patienten mit einem Stoffwechselsyndrom. Es treten bei ihnen eine geringere Empfindlichkeit auf das eigene Insulin, Glukosetoleranzstörungen, Diabetes Typ 2 sowie höhere Cholesterinspiegel auf. Deshalb konzentrieren sich Ärzte in der Behandlung dieses Syndroms auch auf den Lebensstil der Patientinnen, und zwar vor allem auf eine Ernährungsumstellung.

PCO-Syndrom durch richtigen Ernährungsplan lindern

Ärzte empfehlen, bei der Ernährung auf drei Grundparameter zu achten, und das sind insbesondere der glykämische Index, entzündungshemmende Nahrungsmittel und die sog. „DASH“-Diät. Im Folgenden betrachten wir, wie sie sich konkret auf den Körper auswirken:

Ernährung mit niedrigem glykämischem Index: Wenn Sie Lebensmittel mit einem niedrigen glykämischen Index zu sich nehmen, steigt der Blutzuckerspiegel nur geringfügig. Der Körper muss so keine großen Mengen Insulin freisetzen und der Blutzuckerspiegel steigt langsamer – deshalb verlangt der Körper deutlich später nach weiteren Lebensmitteln. Zu den Lebensmitteln mit einem niedrigen GI gehören Vollkornprodukte, Nüsse, Samen, Obst, stärkehaltiges Gemüse und weitere Lebensmittel mit einem niedrigen Kohlenhydratgehalt, die nicht industriell verarbeitet wurden.

Entzündungshemmende Ernährung: Auch entzündungshemmende Lebensmittel können die Symptome des PCO-Syndroms abmildern. Dazu zählen vor allem verschiedene Beeren (z. B. Goji), fettiger Fisch, Blattgemüse und extra natives Olivenöl.

DASH-Diät: Die bei Ärzten sehr beliebte Diät wurde ursprünglich entwickelt, um die Risiken bzw. Auswirkungen von Herzerkrankungen zu reduzieren. Aber wie sich zeigte, hilft sie ebenfalls, mit den Symptomen von PCOS fertigzuwerden. Die DASH-Diät ist reich an Fisch, Geflügel, Obst, Gemüse, Vollkornprodukten und fettarmen Milchprodukten und enthält dagegen keine Lebensmittel mit einem hohen Gehalt an gesättigten Fettsäuren und Zucker.

Spickzettel für den Kühlschrank

Den richtigen Ernährungsplan zu finden, ist schon im normalen Alltag recht aufwendig – aber erst recht, wenn man es mit einer Krankheit wie dem PCO-Syndrom zu tun hat. Für einen besseren Überblick, was in den Einkaufkorb hinein darf, und welchen Lebensmitteln Sie besser die „rote Karte zeigen“ sollten, haben wir für Sie eine Liste mit konkreten Lebensmitteln erstellt, die Ihnen bei der Organisation Ihres Ernährungsplans hilft. Zur Behandlung des PCO-Syndroms gehören:

Sie können eine Schlüsselrolle bei der Regulierung von Zucker, Hormonen, der Schilddrüsenfunktion und dem Fettstoffwechsel spielen.

Lebensmittel, zu denen Sie besser „NEIN“ sagen

Allgemein gesagt sollten Frauen mit PCO-Syndrom bei der Ernährung auf Produkte verzichten, die generell als ungesund gelten. Dabei handelt es sich vor allem um Süßigkeiten, raffinierte Kohlenhydrate (Weißgebäck, Cracker, Reiswaffeln usw.), frittiertes Essen, süße Getränke, industriell verarbeitetes Fleisch (Wurst), feste Fette (Margarine und Schmalz). Sagen Sie außerdem zu Lebensmitteln aus Soja und Ölen aus Samen NEIN.

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