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Auch mit Endometriose kann der Traum vom eigenen Baby wahr werden

8.6.2021 · 3 min Lesung
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Endometriose gilt schon einige Jahre als „stille“ Krankheit: Sie verläuft unerkannt, wenngleich die Symptome, die sich später Aufmerksamkeit verschaffen, sehr unangenehm sein können. Dabei werden diese Signale am häufigsten von Frauen im gebärfähigen Alter bemerkt, denen sie starke Schmerzen verursachen, aber auch dem Mutterwerden im Wege stehen.

Der Name dieser Krankheit leitet sich von der Schleimhaut Endometrium, das die Gebärmutterhöhle physiologisch auskleidet, ab. Von Endometriose spricht man, wenn Zellen der Gebärmutterschleimhaut an anderen Stellen auftauchen, am häufigsten an Geschlechtsorganen außerhalb der Gebärmutter, aber auch im Darm, Harnwegssystem oder der Lunge. Während der Menstruation bluten sie und verursachen Entzündungen. Zu den häufigsten Anzeichen, die kaum zu übersehen sind, gehören Schmerzen und Unfruchtbarkeit, die das Leben der Frau physisch, psychisch und emotional negativ beeinflussen können.

Wie hoch ist das Risiko, an Endometriose zu erkranken?

Auch wenn Fachleute die Ursachen für Endometriose noch nicht genau kennen, sind sie sich darüber einig, welche Faktoren das Auftreten von Endometriose begünstigen und welche davor schützen können. Zu denen, die die Wahrscheinlichkeit zu erkranken, erhöhen, zählen Ärzte einen frühen Menstruationsbeginn bzw. eine späte Menopause, einen kurzen Menstruationszyklus, eine Obstruktion des Abflussweges von Menstruationsblut, starke Menstruationsblutungen, Nulliparität, einen niedrigen BMI-Wert, ein geringes Geburtsgewicht und die Exposition gegenüber chemischen Stoffen mit negativem Einfluss auf endokrine Organe und Einfluss auf die Vererbung. Ein höheres Risiko besteht auch bei Alkoholkonsum. Geschützt sind dagegen Frauen, die lange stillen und wiederholt schwanger waren.

Symptome, die sich Aufmerksamkeit verschaffen

Einer der Gründe, warum Endometriose oft erst spät diagnostiziert wird, ist die Tatsache, dass die Anzeichen oft für übliche Begleiterscheinungen der Menstruation gehalten werden. Zu den häufigsten Symptomen zählen eine sehr schmerzhafte Menstruation, schmerzhafter Sex bzw. Schmerzen nach dem Sex, Müdigkeit, chronische Beckenschmerzen und Unterleibsschmerzen außerhalb der Menstruation, Schmerzen beim Wasserlassen sowie Verdauungsbeschwerden. Wenn diese Symptome lange Zeit nicht behandelt werden, kann Endometriose dem Kinderwunsch im Wege stehen. So ist bei bis zu 30% aller Paare, die von Unfruchtbarkeit betroffen sind, der Grund für die Kinderlosigkeit Endometriose. Deshalb ist es so wichtig, dass diese Krankheit möglichst früh erkannt und diagnostiziert wird.

Fruchtbarkeit und IVF-Behandlung gefährdet

Wie Ärztin MUDr. Natalia Savelyeva CSc. sagt: „Endometriose stellt vor allem für die ovarielle Reserve und die Oocytenqualität ein Risiko dar, die dadurch abnehmen und nicht nur Spontanschwangerschaften erschweren, sondern wegen ovarieller Faktoren und Problemen bei der Implantation auch eine IVF-Behandlung negativ beeinflussen. Deshalb empfehlen wir diesen Patientinnen ein Kinderwunschprogramm und eventuell, die Methode des „Social Freezings“ zu nutzen, durch die sie ihre Fruchtbarkeit rechtzeitig sichern.

Ich habe Endometriose, wie ist der Behandlungsablauf?

Endometriose kann eine vorübergehende Krankheit sein, manchmal heilt sie aber nicht spontan aus und die Symptome verschlimmern sich. Bei der Behandlung werden daher der aktuelle Gesundheitszustand der Frau, die betroffene Stelle, der Schweregrad der Erkrankung, das Alter der Patientin und ihr Wunsch, schwanger zu werden, berücksichtigt. Die radikalere Behandlungsmethode ist ein chirurgischer Eingriff, die sanftere eine pharmakologische Behandlung. Am häufigsten handelt es sich allerdings um eine Kombination beider Methoden und solcher Methoden, die in Anbetracht des häufigsten Alters der Patientinnen, ihre Fruchtbarkeit nicht gefährden.

Verzweifeln Sie nicht, Ihr Weg zum Wunschkind geht weiter. Auch mit Endometriose

Auch, wenn diese Krankheit mit einem höheren Unfruchtbarkeitsrisiko verbunden ist, werden viele Frauen, die an Endometriose leiden, schwanger und gebären ganz natürlich. Doch die Tatsache, dass Endometriose eng mit Unfruchtbarkeit in Zusammenhang steht, lässt sich nicht ignorieren: Das zeigt sich dadurch, dass 10% der Frauen an Endometriose leiden und bei 35% aller unfruchtbaren Frauen Endometriose diagnostiziert wurde. Eine weitere Komplikation ist auch, dass einige Medikamente, die die Symptome von Endometriose lindern, eine schwangerschaftsverhütende Wirkung haben, wodurch die Empfängnis eines Kindes erschwert wird. Wenn Sie also eine Familie planen und Endometriose Ihre Pläne durchkreuzt, wenden Sie sich an die erfahrenen Fachleute unseres Zentrums für Reproduktionsmedizin, die Ihnen helfen, die mit dieser Krankheit verbundenen Hindernisse zu überwinden.

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