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Wie läuft ein Embryotransfer ab?

1.7.2021 · 2 min Lesung
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Das Einsetzen von Embryonen in die Gebärmutter bringt große Hoffnung, aber auch eine Reihe von Fragen mit sich. Kein Wunder – ein Embryotransfer ist die Zielgerade der künstlichen Befruchtung, und wenn alles so läuft, wie es soll, sind Sie Ihrem Traum schon bald ein gutes Stück näher. Was sollte man über einen Embryotransfer wissen und was erwartet einen?

Schritt für Schritt zum Baby

Der Embryotransfer ist der letzte Schritt des IVF-Prozesses – bevor es dazu kommt, erfolgt die sog. Stimulation, deren Ziel die Freisetzung gesunder Eizellen ist. Die reifen Eizellen werden dann sehr vorsichtig aus dem Eierstock entnommen und mit den qualitativ besten Spermien des Partners befruchtet. Es folgt eine 3-5-tägige Kultivierung der Embryonen im Labor, von denen der Arzt den gesündesten Embryo (die gesündesten Embryonen) auswählt und den günstigsten Zeitpunkt für den Transfer in die Gebärmutter festlegt.

„Ich hatte vor der Eizellentnahme große Angst, weil ich vorher noch nie eine Narkose hatte. Jedenfalls ging alles so schnell, dass mir der Stress vor dem eigentlichen Eingriff nachher völlig unnötig vorkam.“

Embryotransfer, ohne Narkose und schmerzfrei

Im Gegensatz zur Entnahme der Eizellen erfolgt der Embryotransfer ohne Narkose – der Arzt führt die Embryonen in einen elastischen Katheter ein, dessen Ende er für die genaue Embryopositionierung per Ultraschall verfolgt. Wenn die Embryonen an der richtigen Stelle angekommen sind, entfernt er den Katheter und die Frau ruht sich auf der Liege aus. Nach 15-20 Minuten kann sie nach Hause gehen. Die meisten Frauen sind sich einig, dass der Embryotransfer mit einer normalen gynäkologischen Untersuchung vergleichbar ist, bei der das einzig Unangenehme die Einführung des Spiegels ist. Normalerweise verläuft ein Embryotransfer also ohne Schmerzen und nur selten sind Sedativa erforderlich.

Auf was ist nach einem Transfer zu achten?

Und dann ist der Moment da – viele Frauen können es kaum erwarten und im Körper soll nun das langersehnte Wunder geschehen. Dafür muss sich allerdings der Embryo in der Gebärmutter richtig einnisten, damit er sich weiter entwickeln kann. Zur Einnistung kommt es innerhalb von 72 Stunden ab dem Embryotransfer. Während dieser Zeit raten Ärzte dazu, zuhause zu bleiben, keinen Geschlechtsverkehr zu haben, sich auszuruhen und Stresssituationen, extreme Temperaturen, heiße Bäder und anstrengende Tätigkeiten, wie zum Beispiel das Heben schwerer Lasten oder intensiven Sport, zu vermeiden. Kurz gesagt, beschränken Sie sich an diesen Tagen nur auf die absolut notwendigen Tätigkeiten. Warum? Weil die Embryonen für eine erfolgreiche Schwangerschaft in der Gebärmutterhöhle bleiben müssen, und nicht in einen Eileiter gedrückt werden dürfen, was eine extrauterine Schwangerschaft zur Folge hätte. Aber für die folgenden zwei Wochen gilt vor allem: Versuchen Sie sich zu entspannen, denken Sie positiv und versuchen Sie, sich das scheinbar endlose Warten auf den Schwangerschaftstest mit etwas zu verkürzen, das Ihnen Freude bereitet.

Wann ist es Zeit für einen Schwangerschaftstest?

Wenn Sie beim Warten eine leichte Schmierblutung entdecken, ist das kein Grund zur Panik. Es ist bei bis zu einem Viertel der Fälle eine Begleiterscheinung der Embryoeinnistung. Und zu guter Letzt die wichtigste Frage: Wann können Sie endlich einen Schwangerschaftstest machen und erfahren, ob sich Ihr Traum erfüllt? Lassen Sie auf jeden Fall am 14. Tag nach dem Transfer einen Bluttest zur Feststellung einer Schwangerschaft machen. Greifen Sie frühestens am 12. Tag nach dem Transfer zu einem Urin-Schwangerschaftstest. Wenn der Schwangerschaftstest negativ ausfällt, wiederholen sie ihn nach zwei bis drei Tagen.

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