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Fehlgeburt: die häufigste Komplikation der frühen Schwangerschaft

12.5.2022 · 3 min Lesung
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„Wir sagen lieber noch nichts, falls etwas schiefgeht...“, sagen sich viele Paare, die schwanger geworden sind, voller Angst. Hinter dem „etwas“ steht meist die Gefahr einer Fehlgeburt bzw. eines Spontanaborts, der heutzutage leider keine Seltenheit mehr ist. Es handelt sich hierbei um die häufigste Komplikation der frühen Schwangerschaft, von der einige Frauen sogar mehrfach betroffen sind.

Ursachen einer Fehlgeburt

Nicht umsonst werden Babys als Wunder bezeichnet: In der heutigen Zeit, in der viele Paare mit Unfruchtbarkeit zu kämpfen haben, ist das erste Wunder der erhoffte zweite Strich auf dem Test. Wunder Nummer Zwei ist dann, ein gesundes Kind in den Armen zu halten. Bis zu zwanzig Prozent aller „werdenden Eltern“ müssen eine Fehlgeburt erleben. Die Ursachen dafür sind sehr verschieden: von Chromosomendefekten des Fötusses über immunologische und hormonelle Ursachen bis hin zu Infektionen oder äußeren Einflüssen.

Fehlgeburtenrisiko (nach Trimestern)

Zu einem Spontanabort, bei dem der Embryo bzw. Fötus während der ersten 20 Schwangerschaftswochen abgestoßen wird, kommt es in 80% der Fälle während des ersten Trimesters (also bis zur 13. Schwangerschaftswoche). Doch auch in den nächsten Wochen kann man noch nicht von der „Zielgeraden“ sprechen. Denn in der Zeit zwischen der 13. – 19. Woche haben noch ein bis fünf Prozent der Frauen eine Fehlgeburt.

Anzeichen einer Fehlgeburt

Während eine Fehlgeburt im frühen Stadium einer Schwangerschaft wie eine Menstruation aussehen kann (die Frau muss es deshalb gar nicht merken, dass sie schwanger war), wird sie zu einem späteren Stadium der Schwangerschaft von starken Blutungen, Schmerzen und starken Bauchkrämpfen begleitet. Aber nicht jede Blutung bedeutet, dass Sie von diesem Unglück getroffen wurden. Tatsache ist, dass es auch sehr oft in einer gesunden Schwangerschaft zu vaginalen Blutungen kommen kann, allerdings sollten Sie Ihren Arzt stets darüber in Kenntnis setzen.

Wiederholte Fehlgeburten

Wenn Sie ein- oder zweimal einen Spontanabort hatten, liegen Sie Ärzten zufolge noch „in der Norm“. Leider sind auch häufigere Fehlgeburten keine Ausnahme. In solchen Fällen muss nach den Ursachen gesucht werden, warum es nicht klappen will. In der Regel kommen dann auf Sie und Ihren Partner neben den regulären Untersuchungen auch genetische Untersuchungen und nicht zuletzt Labortests zu. Auch mehrere Fehlgeburten hintereinander müssen nicht heißen, dass Sie nie ein Baby bekommen können. Es muss nur Schritt für Schritt unter der Begleitung von Experten herausgefunden werden, was Ihrem Glück im Wege steht.

Wochenbett nach einer Fehlgeburt

Der Körper und die Psyche brauchen nach einer Fehlgeburt besondere Pflege und die erste Zeit ähnelt in Vielem dem klassischen „Wochenbett“, allerdings mit dem großen Unterschied, dass der Frau ein großer Verlust „in den Knochen steckt“. Sie sollte daher Gelegenheit haben, mit der Unterstützung ihrer Liebsten zu trauern. Es dauert deshalb einige Wochen, bis sich nicht nur der Körper von den Blutungen erholt hat, sondern auch die Seele geheilt ist. Den ganzen Prozess erleichtern die plötzlichen hormonellen Veränderungen, die zu einer Achterbahn der „sonderbaren“ Gefühle führen können, nicht gerade. Und weil jede Frau eine Fehlgeburt anders erlebt, gibt es keinen allgemeingültigen Rat. Wichtig ist allerdings, dass die Frau Unterstützung bei ihrem Partner, der Familie und nicht zuletzt auch bei ihrem Arzt findet, der ihr hilft, das Problem zu lösen. In jedem Fall gilt aber: genügend Nährstoffe, ausreichend Ruhe und sorgfältige Hygiene.

Schwanger werden nach Fehlgeburt

Die Enttäuschung über die Fehlgeburt muss nicht lange anhalten, aber manchmal ist eine helfende Hand der Wissenschaft erforderlich, und zwar in Fällen, in denen schon mehrfach ein Baby verloren wurde. Und weil bei häufigen Fehlgeburten im frühen Schwangerschaftsstadium oft genetische Anomalien die Ursache sind, zielt die Behandlung in solchen Fällen in diese Richtung. Ärzten greifen dann zu einer Methode, die Präimplantationsscreening genannt wird und mit deren Hilfe sie Defekte erkennen können, die zu einer erfolglosen Schwangerschaft geführt hätten, aber auch die Embryonen auswählen können, bei denen die Wahrscheinlichkeit der Geburt eines gesunden Babys am höchsten ist.

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