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Kinderwunschklinik Prag, Tschechien
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Corona-Impfung während Kinderwunschbehandlung und Schwangerschaft

21.3.2022 · 1 min Lesung

Im Laufe der letzten Jahrzehnte hat die Reproduktionsmedizin vielen Paaren Hoffnung gebracht. Doch der Ausbruch der Pandemie hat alles „auf den Kopf gestellt“ und unsere Patienten sind oft ratlos und befürchten, dass eine Impfung gegen Corona eine weitere Variable darstellt, die den Verlauf der Kinderwunschbehandlung und der anschließenden Schwangerschaft beeinflusst. Was unsere Ärzte dazu sagen, lesen Sie im heutigen Artikel.

Impfung noch vor Beginn der Behandlung

Gegenwärtig herrscht allgemeine Einigkeit darüber, dass sich Frauen, die einen Kinderwunsch hegen, oder bereits schwanger sind, gegen Corona impfen lassen sollten. Denn die Komplikationen, die bei einer möglichen Ansteckung drohen, können in der Schwangerschaft die Gesundheit der Mutter und des Kindes maßgeblich beeinträchtigen. Daher kann die Meinung der Ärzte wie folgt zusammengefasst werden: Der Nutzen einer Impfung überwiegt das Risiko der Nebenwirkungen. Deshalb empfehlen wir Frauen, die schwanger werden wollen, die Corona-Impfung einschließlich der Booster-Impfung.

„Wir empfehlen nicht nur Frauen mit Kinderwunsch die Impfung, sondern auch ihren Partnern.“

Ist die Impfung in der Schwangerschaft sicher?

Die Tschechische Impfgesellschaft ČLS JEP hat im Juni 2021 einen Konsens bekanntgegeben, in dem sie einige Argumente dafür anführt: „Bisher wurden keine ausschlaggebenden Komplikationen bei der Impfung schwangerer Frauen verzeichnet, aber die Anzahl der Geimpften ist noch immer zu gering, um eine endgültige Aussage treffen zu können. Beobachtungsergebnisse in den USA, wo mehr als 100 000 Schwangere Impfungen gegen Corona erhielten, riefen keine Befürchtungen bezüglich der Sicherheit hervor. Auch in Israel, wo die Impfung Schwangerer empfohlen und durchgeführt wird, wurden keine Sicherheitswarnsignale gemeldet.

Schwangere sind durch Corona keiner größeren Gefahr ausgesetzt, aber…

… können einen schwereren Krankheitsverlauf haben, und zwar insbesondere im ersten Schwangerschaftsdrittel. Zu weiteren Risikofaktoren, die den Corona-Verlauf in der Schwangerschaft verschlimmern, zählen ein Alter über 35 Jahren, Übergewicht, Schwangerschaftsdiabetes, Bluthochdruck und andere chronische Erkrankungen. Die Daten zeigen zudem, dass ungeimpfte Frauen, die sich im dritten Trimester mit dem Coronavirus anstecken, ein höheres Risiko einer Frühgeburt haben. Darum sollten Sie die Impfung keinesfalls aufschieben.

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