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AMH und der Einfluss auf die Fruchtbarkeit: Warum macht ein Test Sinn?

21.3.2022 · 2 min Lesung
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Hormone beherrschen den Körper. Die Funktion der bekanntesten Hormone wie Progesteron, Oxytocin, Insulin oder beispielsweise hCG kennen Sie bestimmt schon, AMH (das Anti-Müller-Hormon) wird hingegen in Bezug auf die Fruchtbarkeit oft genug vergessen. Von seiner Existenz sollten Sie dabei aber unbedingt wissen, insbesondere, wenn Sie schwanger werden wollen. Denn in Bezug auf die Fruchtbarkeit der Frau spielt es die wichtigste Rolle.

Sie sind über dreißig? Und Sie interessiert ihr Vorrat an Eizellen?

Zu Beginn eine kleine Wiederholung: Die Anzahl der Eizellen steht bei jeder Frau bereits bei der Geburt fest – es handelt sich also nicht um einen unerschöpflichen Vorrat, den man das ganze Leben zur Verfügung hat, sondern um eine feste Anzahl, die mit steigendem Alter der Frau allmählich abnimmt. Der Zeitpunkt, an dem die Empfängniswahrscheinlichkeit am höchsten ist, liegt dabei im Alter von 22-27 Jahren. Danach (üblicherweise ab 30-33 Jahren) sinkt die Anzahl und die Qualität der Eizellen nach und nach. Spätestens im Alter von um die Dreißig, sollte sich jede Frau, die vielleicht auch erst in Zukunft schwanger werden will, für ihre sog. ovarielle Reserve – den aktuellen Eizellenvorrat ihrer Eierstöcke – interessieren.

Wie viel Zeit bleibt für die Familiengründung?

Angesichts dessen, dass in der Gesellschaft der Trend vorherrscht, die Familienplanung aufzuschieben, wird über das AMH-Hormon immer mehr gesprochen und zwar vor allem unter den kinderlosen „Ü-30ern“. Denn es handelt sich um ein Hormon, das die Anzahl der verbliebenen Follikel (und damit auch der Eizellen) an den Eierstöcken widerspiegelt. Ein AMH-Test ist somit auch ein Stück weit eine Vorhersage, wie viel Zeit Ihnen für die Familiengründung noch bleibt. Der AMH-Wert ist unter anderem auch im Rahmen einer Kinderwunschbehandlung äußerst wichtig. Der AMH-Test gibt uns auch Auskunft darüber, wie die Eierstöcke auf eine hormonelle Stimulation reagieren werden. Dank dieses Wertes können wir auch besser mögliche Komplikationen der Stimulation, insbesondere das Hyperstimulationssyndrom, vermeiden. Frauen, die eine schwere Form der Endometriose haben, eine Operation der Eierstöcke oder eine Chemotherapie hatten, wird ebenfalls ein AMH-Test empfohlen.

Wie läuft so ein Test ab und über was geben die gemessenen AMH-Werte Auskunft?

Den AMH-Spiegel stellen Ärzte einfach aus einer Blutprobe fest. Und da sich der AMH-Spiegel während des Zyklus nicht verändert, können Sie jederzeit zum Testen gehen. Der Normwert des AMH-Hormons bewegt sich zwischen 2-2,5 ng/ml. Ist Ihr AMH-Wert sehr hoch, kann das auf ein Polyzystisches Ovar-Syndrom (PCOS) hinweisen, bei dem der weibliche Körper mehr männliche Hormone produziert, als er sollte. Dagegen kann ein niedriger AMH-Wert bedeuten, dass Sie eine geringe ovarielle Reserve haben, der Vorrat für die Befruchtung geeigneter Eizellen also schon (fast) aufgebraucht ist. Die Testergebnisse erfahren Sie am nächsten Tag. Sie können das Ergebnis mit dem Arzt konsultieren und auch über mögliche Behandlungen sprechen, womit Sie besonders bei niedrigen Werten nicht zögern sollten.

AMH-Werte

Hierbei handelt es sich um Richtwerte. Eine genaue Interpretation der AMH-Testergebnisse hat stets der Arzt vorzunehmen.

Die „Fruchtbarkeit verbessern“

Wie oben bereits erwähnt, spielt die wichtigste Rolle für die Qualität der Eizellen das Alter. Den Lauf der Zeit können wir zwar nicht anhalten, für die Fruchtbarkeit können wir aber dennoch mit folgenden Schritten etwas tun.

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